Weingut Grassl


Philipp Grassl liebt seinen Job
© Bild: Steve Haider
Das Weingut Grassl ist mit 22 Hektar Eigenfläche relativ klein, aber fein und gut überschaubar. Die Grassls sind geradlinige Menschen und mögen die klare Linie. Ihr Konzept: Schwerpunkt bei den Rotweinen, klares Sortiment, puristisch im Auftritt nach außen, funktioneller Keller, Etiketten ohne Schnickschnack, keine Modeweine. Was zählt, ist die Qualität. 


Das Haus Grassl erzeugt im besten Sinne »erdverbundene« Weine, dies aber auf internationalem Qualitätsniveau: Die heimischen Sorten Zweigelt und St. Laurent sind die wichtigsten, sie sind zu mindestens 50 Prozent auch in allen Cuvées enthalten. Cabernet, Merlot und Syrah sollen die vorhandenen Stärken des Zweigelts lediglich besser zur Geltung bringen.


Die Premiumrotweine werden in Holzgärständern, teilweise mit den Naturhefen aus dem Weingarten, vergoren, der Maischekuchen wird händisch untergetaucht. 


80 Prozent der Produktion sind Rotweine, die Hälfte davon macht der Zweigelt, die Leitsorte, aus. 25 Prozent entfallen auf Pinot Noir und St. Laurent, eine Tradition und Besonderheit des Weinguts. Diese Sorte ist eine große Herausforderung und sehr anspruchsvoll, bringt bei sorgfältiger Behandlung aber ganz große Weine hervor. Die restlichen 25 Prozent der roten Sorten verteilen sich auf Blaufränkisch, Merlot und andere internationale Rebsorten.


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Weingut Grassl empfiehlt: „Gansl nach Grassl, dazu Rotkraut und Erdäpfelknödel und ein Glas St. Laurent“

Zubereitung:

Gansl: Die küchenfertige Gans innen und außen mit kaltem Wasser abspülen, gut trockentupfen, beidseitig mit Salz und Pfeffer einreiben und innen mit Majoran würzen.
Zum Braten können 2-3 Äpfel in den Bauch der Gans gesteckt werden.
Die Gans brustseits auf ein Grillrost legen. Darunter ein tiefes Backblech mit etwas Wasser darin stellen. So Tropft es von der Gans direkt ins Backblech und das Wasser des Backblechs kann die Gans schön Garen. Nachgießen wenn es zu wenig wird!
90 Minuten bei 130 °C im vorgeheizten Ofen braten dann wenden. Gans auf dem Rücken für weitere drei Stunden braten. Laufend kontrollieren, gegebenenfalls mit Folie abdecken und mit dem aufgefangenem Bratensaft übergießen.
Kurz vor Ende die Temperatur auf 220 °C erhöhen damit die Gans noch eine schöne braune Kruste bekommt.
Gans aus dem Ofen nehmen und beiseite stellen.Der Bratensaft wird in einen Topf umgefüllt und etwa auf die Hälfte einkocht. Schließlich durch ein Sieb gießen, Butterflocken darin schmelzen und mit Mehl abbinden. Mit Rotkraut und Erdäpfelknödel anrichten. 


Erdäpfelknödel: Kartoffeln kochen, schälen und heiß und zu Kartoffelbrei zerstampfen. Mehl, Grieß, Salz und Muskatnuss sowie Eier untermischen bis alles eine homogene Masse ist. Für 10 Minuten ruhen lassen, dann die Knödel formen und in Salzwasser circa 10 Minuten schwach wallend köcheln. 


Rotkraut: Rotkraut vierteln, den Strunk ausschneiden. Kraut in feine Streifen schneiden. Apfel schälen, vierteln und entkernen. Apfelstücke in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Kraut mit Apfelstücken, Zitronensaft, Rotwein, Lorbeerblatt sowie Pfefferkörnern und Wacholderbeeren mischen, mit Frischhaltefolie zudecken und über Nacht an einem kühlen Ort ziehen lassen. Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. Zucker in Schmalz anschwitzen, Zwiebeln zugeben, hell anrösten, mit Wasser ablöschen, Rotkraut und Rotwein-Marinade zugeben, durchmischen, zudecken und weich dünsten (circa 40 Minuten).


Zutaten für 4 Personen:

Gans
  - 5 kg Gans küchenfertig
  - 1 Teelöffel Majoran
  - 3 Stück Äpfel
Erdäpfelknödel
  - 500 g mehlig kochende Kartoffeln
  - 200 g Mehl
  - 70 g feiner Weizengries
  - 2 Stück Eier
Rotkraut
  - 750 g Rotkraut
  - 1 Apfel
  - 250 ml Wasser
  - 250 ml Rotwein
  - 1 Esslöffel Zitronensaft
  - 1 Lorbeerblatt
  - 3 Stück Pfefferkörner & Wacholderbeeren (je)
  - 0,5 Stück Zwiebel
  - 80 g Zucker & Schmalz (je)
  - insgesamt: Salz, weißer Pfeffer, Muskat



Schwierigkeit: mittel


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